Deutsche Zustände 2007 – Ökonomistischer Sozialdarwinismus und die Antworten des Konzepts Bedingungsloses Grundeinkommen

Blaschke, Ronald: Deutsche Zustände 2007 – Ökonomistischer Sozialdarwinismus und die Antworten des Konzepts Bedingungsloses Grundeinkommen, 2008 (erschienen auch im Februar 2008 unter www.grundeinkommen.de)

Am 13. Dezember 2007 stellte der Bielefelder Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer neue Ergebnisse einer Langzeitstudie über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vor. Im WDR definierte Heitmeyer: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bedeutet, dass Menschen allein aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit und nicht aufgrund ihres individuellen Verhaltens in den Abwertungsfokus hineingeraten. Der Kern dabei ist eine Ideologie der Ungleichwertigkeit. Es werden unterschiedliche Kategorien von Wertigkeit eingeführt. Das ist gefährlich, weil dadurch die Schwelle der Gewaltanwendung gegen Minderheiten abgesenkt wird. (…)

Solidarische Ökonomie und Bedingungsloses Grundeinkommen

Blaschke, Ronald: Solidarische Ökonomie und Bedingungsloses Grundeinkommen, 2008 (erschienen in  Gottschlich, Daniela ; Rolf, Uwe ; Werning, Rainer ; Wollek, Elisabeth (Hg.): Reale Utopien. Perspektiven für eine friedliche und gerechte Gesellschaft, Köln 2008, S. 82-95)

Das Interesse am Thema Solidarische Ökonomie ist seit den Entwicklungen in Lateinamerika und seit dem Berliner Kongress zur Solidarischen Ökonomie im November 2006 gestiegen. Im folgenden Beitrag sollen das Verständnis der Solidarischen Ökonomie und der Zusammenhang von Bedingungslosem Grundeinkommen und Solidarischer Ökonomie diskutiert werden. Es wird die grundlegende These vertreten, dass erst ein Bedingungsloses Grundeinkommen die Potenziale der Solidarischen Ökonomie zur Entfaltung bringen kann.

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