Utopie mit Sprengkraft. Das bedingungslose Grundeinkommen im digitalen Kapitalismus

Utopie mit Sprengkraft. Das bedingungslose Grundeinkommen im digitalen Kapitalismus (Beitrag in „Blätter für deutsche und internationale Politik“, Heft 11/2017, S. 104-112)

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat derzeit Konjunktur: Nicht nur soziale Bewegungen und Einpunktparteien wie das „Bündnis Grundeinkommen“ oder Teile von Linkspartei und Grünen streiten hierzulande dafür. Auch Thüringens ehemaliger CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus und Telekom-Chef Timotheus Höttges sprechen sich angesichts absehbarer Arbeitsplatzverluste infolge der Digitalisierung mittlerweile für ein Grundeinkommen aus. Diese bunte Mischung lässt bereits ahnen, dass es das eine Grundeinkommensmodell nicht gibt. Vielmehr verfügen die jeweiligen Konzepte über einen spezifischen weltanschaulichen und politischen Hintergrund und sind daher auch mit je eigenen gesellschaftspolitischen Veränderungsvorhaben verbunden. Entsprechend unterscheiden sich die einzelnen Vorschläge für ein Grundeinkommen mitunter deutlich – etwa hinsichtlich der Höhe, der Finanzierung, der Veränderung des Steuersystems oder hinsichtlich des Verhältnisses zum bestehenden Arbeits- und Sozialsystem.

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Literatur- und Quellennachweise zur Veröffentlichung in den „Blättern“

Literatur- und Quellennachweise zur Geschichte, zu Konzepten sowie Modellen und zur Debatte über das Grundeinkommen für den Beitrag in der Zeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“Das bedingungslose Grundeinkommen: Utopie mit Sprengkraft

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